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Standort
1. Stellen Sie das Instrument nicht an Aussenwände. Es bildet sich zwischen Klavier und Wand erhebliche Feuchtigkeit, der schlimmste Feind von Klavieren. Können Sie es aus Platzgründen nicht vermeiden, Ihr Klavier an eine Außenwand zu stellen, so heften Sie eine dicke Decke oder eine Styroporplatte an die Außenwand und achten auf einen Abstand des Klaviers von mindestens 10 cm von dieser Stelle.. 2. Setzen Sie das Klavier keiner direkten Sonneneinstrahlung aus 3. Achten Sie auf einen Abstand zu Heizkörpern von mindestens 1 Meter, besser wären zwei. 4. Sorgen Sie für einen festen Stand des Klaviers. Sauberkeit
1. Halten Sie das Instrument frei von zu viel Staub. Zu viel Staub ist schlecht für den Klang und kann die Filzlager der Mechanik beeinträchtigen und somit den Anschlag unpräzise oder gar träge machen. 2. Elfenbeintasten können Sie mit einem Spülmittel mit Zitronenbeigabe reinigen, dies hellt auf Dauer die Vergilbung auf. 1 bis 2 Tage später mit einer Sonnenschutzcreme (Faktor 30) vor weiterer Vergilbung schützen. Nur eine winzige Menge auftragen und dann grünlich mit einem trockenen Staubtuch abreiben.
Temperatur
Eine gleichmäßige Temperatur ist für das problemlose Funktionieren der Mechanik und für die Stimmhaltung wichtig. Lüften Sie das Klavierzimmer nie längere Zeit, sodass es zu deutlichen Schwankungen der Raumtemperatur kommt. Lüften Sie besser 1 Mal kurz und kräftig durch!
Feuchtigkeit
Zu hohe oder zu geringe Feuchtigkeit ist der schlimmste Feind von Klavieren und Flügeln: Ein von allen namhaften Firmen empfohlener Wert ist 53% relative Luftfeuchtigkeit.
Um optimale Feuchtigkeitswerte für Ihr ‘Gutes Stück’ zu erzielen, gibt es Klimaüberwachungs-Systeme, die automatisch für den optimalen Wert sorgen.
Das System Pianoclimat Uno® und den Dampp Chaser® stellen wir Ihnen gerne vor. Hier klicken Ein einfaches System zur Feuchtigkeitsregulierung: HIER klicken.
Stimmen
Klaviere werden dann gestimmt, wenn der Klang die Klavierspielerin / den Klavierspieler stört. Nicht den Klavierstimmer! Das ist so.
Die Stimmhaltung eines Klaviers ist derart unterschiedlich, dass die Empfehlung, Ihr Klavier ein, besser zwei Mal im Jahr stimmen zu lassen gerade diejenigen am wenigsten beeindrucken wird, die es am notwendigsten hätten.
Langjähriges Warten auf eine neue Stimmung kann allerdings das Procedere deutlich verteuern und einige Nachstimmungen notwendig machen.
Die Mechanik Warten
Der Anteil der Klaviermechanik am guten Klang wird oft drastisch unterschätzt. Nicht nur regelmäßiges Stimmen, auch regelmäßiges Regulieren der Mechanik und Intonieren (klanglicher Ausgleich) der Hammerköpfe gehören zur Pflege Ihres Instruments. Lassen Sie Ihr Instrument ein, zwei Mal im Jahr stimmen, so wird ein erfahrener Stimmer diese Regulierungen kostenlos mit erledigen. Nach Jahren regelmäßigen Klavierspielens sollten die Hammerköpfe einer generellen Intonation unterzogen werden. Je nach Abnutzung liegen die Kosten bei 90 bis 220 Euro.
Mittel zur Pflege des Gehäuses
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